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Die Tradionelle Chinesische Medizin (TCM)
erstellt ein funktionelles Menschenbild, im Gegensatz
zur westl. Medizin, die nur die einzelnen Krankheitssymptome
behandelt. Die Diagnosestellung der TCM geht davon aus,
dass alles im menschlichen Körper reguliert wird, so
ist der Beginn jeder Erkrankung als Störung einer neurovegetativen
Regulation aufzufassen. Ein Symptom ist daher eine regulative
Entgleisung, erst wenn die Regulation der Funktionen
länger gestört sind, kommt es zur organisch faßbaren
Erkrankung.
In der TCM werden also Erkrankungen schon diagnostiziert
bevor es zu Organveränderungen kommt, oder bei schon
bestehenden Organveränderungen kann sie besser die eigentliche
Ursache der Erkrankung ausmachen. Hier ist der wesentliche
Unterschied von östlicher zu westlicher Medizin - die
Diagnose der regulativen Funktionsstörung, welche als
Beginn einer jeden Erkrankung festlegbar sind. Dies
steht keinesfalls im Widerspruch zu modernen wissenschaftlichen
Erkenntnissen der Neurophysiologie u.a. sondern geht
mit diesen konform.
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